Karol Woytyla übernimmt 1978 als Johannes Paul II. ein Amt, das ihn immer wieder in das Entscheidungsdilemma „Freiheit gegen Wahrheit“ zu pressen scheint. Immer wieder wird der Pole, der wesentlich zum Niedergang des Kommunismus beigetragen hat, vom Spielball politischer Kräfte zum Gestalter humaner Lebensbedingungen. Die Gefährlichkeit dieser Spannung verdeutlicht das Attentat vom 13. Mai 1981 auf schreckliche Weise. Der Film vermittelt Einsichten und Hintergründe, stellt aber auch kritische Fragen. Es geht um die Menschlichkeit und Zukunftsfähigkeit der katholischen Kirche. Guido Knopp analysiert das Wirken von Papst Johannes Paul II. vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs der kommunistischen Systeme Osteuropas. Er benutzt dazu teilweise unveröffentlichtes historisches Bildmaterial und Aussagen von Zeitzeugen.

Johannes Paul II. und die Freiheit
Zielgruppe: A(9) - J - Q
Schlagworte: Johannes Paul (Papst,II.), Kirche, Papsttum, Vatikan.
Standort: Medienbildung Mainz
