Inhalt: Kirche war ein besonderer Ort in der DDR – verfassungsrechtlich geschützt und doch immer im Visier des SED-Regimes. Systemkritische Stimmen fanden dort eine Nische und einen Fluchtraum. Die Kirchentüren öffneten sich den Unangepassten und Ausgestoßenen ebenso wie den Jugendlichen, die sich an den gesellschaftlichen Verhältnissen rieben. Musik war dabei das sinnliche Bindeglied. Jazzgottesdienste, Bluesmessen, Liedermacherabende …
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Inhalt: Am 12. April 1981 starb Matthias Domaschk unter ungeklärten Umständen in der Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit in Gera. Sein Tod verunsicherte die Oppositionsbewegung der DDR, wirkte zugleich aber wie ein Fanal für weiteres Engagement und radikalisierte die Bereitschaft zu politischem Widerstand.
Inhalt: Ein vergitterter DDR-Plattenbau, verrosteter Stacheldraht und drei Wachtürme, dies sind die verbliebenen Relikte des einstigen Militärgefängnisses der DDR. Das einzige Gefängnis seiner Art entstand Ende der 1960er Jahre in Schwedt an der Oder. Allein der Ausdruck „Schwedt“ stand für jeden Soldaten als Drohung im Raum. Jeder vierte Inhaftierte saß hier aus politischen Gründen. Eine Vielzahl …
Wer dort war, schweigt weiterlesen →