Inhalt: Der Film erzählt die Lebensgeschichten von mehreren Männern und Frauen, die von den Nazis wegen ihrer Homosexualität aufgrund des § 175, der seit 1871 im deutschen Strafgesetzbuch der Sodomiterverfolgung diente, verfolgt wurden. Zwischen 1933 und 1945 wurden 100.000 Personen auf Grund des § 175 verurteilt. 10.000 bis 15.000 wurden in Konzentrationslagern inhaftiert, davon überlebten 4000 …
Paragraph 175 weiterlesen →
Inhalt: Der Film zeichnet den Werdegang Robert Mugabes nach, dem einstmals gefeierten „Helden der Unabhängigkeit“ Simbabwes. Als erster Präsident des unabhängigen Landes strebt er das friedliche Zusammenleben von Schwarz und Weiß an und macht das Land so zum vorbildlichen Modell einer nach-kolonialen Gesellschaft. Doch auch schon während des Befreiungskampfes wird die Rücksichtslosigkeit Mugabes gegenüber jeglicher Opposition …
Robert Mugabe – Macht um jeden Preis weiterlesen →
Inhalt: Kapitel: „Einmal Opfer, immer Opfer. Das konnte ich nicht akzeptieren.“: Grundsätzliche Positionen von ehemaligen Mitarbeitern der Staatssicherheit und ehemaligen Inhaftierten werden benannt und einander gegenüber gestellt. „Staatssicherheit! Kommen sie mit!“: Ein ehemaliger Inhaftierter erzählt von seiner Festnahme. „…verstehen, was die mit mir gemacht haben.“: Es wird deutlich gemacht, warum sich ehemalige Inhaftierte weiter mit der …
Sag mir, wo du stehst weiterlesen →
Inhalt: Die Brüder Boris (15) und Marcel (17) sind Neonazis. Boris ringt um die Anerkennung seines großen Bruders. Doch da begegnet er David, einem 83 Jahre alten Mann, der als Zeitzeuge seine Schule besucht. David hat Auschwitz überlebt. Boris‘ Feind- und Weltbild gerät ins Wanken. Es ist vor allem die unvoreingenommene Menschlichkeit Davids, die ihn beeindruckt. …
Sein Kampf weiterlesen →
Inhalt: Ein vergitterter DDR-Plattenbau, verrosteter Stacheldraht und drei Wachtürme, dies sind die verbliebenen Relikte des einstigen Militärgefängnisses der DDR. Das einzige Gefängnis seiner Art entstand Ende der 1960er Jahre in Schwedt an der Oder. Allein der Ausdruck „Schwedt“ stand für jeden Soldaten als Drohung im Raum. Jeder vierte Inhaftierte saß hier aus politischen Gründen. Eine Vielzahl …
Wer dort war, schweigt weiterlesen →
Inhalt: Gemessen an einer Bevölkerung von ca. 70 Mio. ist die Zahl derer, die Widerstand gegen das NS-Regime geleistet haben, gering. Stauffenberg, Scholl und Elser gehören zu den bekanntesten Gegnern, stehen aber auch für unterschiedliche Gruppierungen des Widerstands, in die der Film Einblick gibt. Dabei werden die oft ambivalenten Lebensgeschichten und das politisch-gesellschaftliche Umfeld miterzählt, um …
Widerstand in der NS-Zeit weiterlesen →
Inhalt: Den im Widerstand aktiv gewordenen Frauen in der SBZ/DDR haftete lange Zeit das Vorurteil der „Werwolf-Aktivitäten“, des „Widerstands gegen den progressiven Kurs“ an, als seien sie unverbesserliche Nazis gewesen. Bei näherer Betrachtung handelte es sich stattdessen bei den heute in der Mehrheit Rehabilitierten um junge, idealistische Menschen, die nach der Erfahrung der Nazi-Diktatur und des …
Widerstand von Frauen in der SBZ und frühen DDR weiterlesen →
Inhalt: Über 50 Mal wurde im Konzentrationslager Theresienstadt die Kinderoper Brundibár des tschechischen Komponisten Hans Krása aufgeführt. Im Oktober 1944 fand dort die letzte Vorstellung statt, fast alle Mitwirkenden wurden danach ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert und ermordet. Gut 70 Jahre später inszeniert die Jugendtheatergruppe „Die Zwiefachen“ an der Berliner Schaubühne eine Adaption dieser Oper. Der Film …
Wiedersehen mit Brundibar weiterlesen →
Inhalt: Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager …
Wir sind Juden aus Breslau weiterlesen →
Inhalt: REINHARD FLORIAN (ca. 25 min): Der deutsche Sinto Reinhard Florian (geb. 1923) berichtet gestenreich über die zunehmende „Zigeuner“-Verfolgung und die Unmenschlichkeit der Konzentrationslager Mauthausen und Auschwitz. (Deutschland 2009; Interview: Alexander von Plato; Kamera: Elena Danchenko) HELENA BOHLE-SZACKI (ca. 25 min): Die aus einer deutsch-jüdisch-polnischen Familie stammende Zeitzeugin (geb. 1928) wurde 1944 ins KZ Ravensbrück deportiert. …
Zwangsarbeit 1939 – 1945: Erinnerungen und Geschichte weiterlesen →
Inhalt: Über zwölf Millionen Menschen leisteten Zwangsarbeit für das nationalsozialistische Deutschland. Fünf Überlebende berichten von ihren Erfahrungen in Lagern und Fabriken. Zwei Hintergrundfilme informieren über Zwangsarbeit und Entschädigung sowie über das Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“. Diesem Online-Archiv entstammen die fünf Zeitzeugen-Interviews. Zusatzmaterial DVD-ROM: Arbeitsaufgaben; Zeitleiste; Lexikon; animierten Karten; Transkripten; Bilder; Dokumente; Infotexte; Methodentipps.